BikeRomania
Rumänien per Rad entdecken

Donau-Radweg

Der Donauradweg ist die beliebteste Radroute Europas. Doch die meisten kennen nur das Teilstück zwischen Passau und Wien. Unserer Meinung nach befindet sich der schönste Abschnitt der Donau aber - in Rumänien. BikeRomania war bereits vor Ort. Und gibt hier auch Hinweise für den noch unbekannteren Teil in Serbien. Mit Berichten von unseren Freunden, die von 2001 an dort unterwegs waren und sich über Internet-Cafes oder nachher per Bericht meldeten.

Der schönste Abschnitt des Donauradweges Die BikeRomania- Journalistenreise 1999 und das BikeRomania Scout Camp 1999 führten bereits an die Donau, und zwar an einen der schönsten Abschnitte zwischen der serbischen Grenze und der Stadt Turnu-Severin. In diesem Bereich durchfließt die Donau eine Gebirgslandschaft, wo auch das "Eiserne Tor" liegt, ein malerischer Donaudurchbruch durch die Felsschluchten.
Ruhige, asphaltierte Straße Für Radler fast ideal, denn es gibt eine durchgehende asphaltierte Straße, die bis auf einige LKWs und PKWs (noch) sehr ruhig ist. Separate Radwege sind selbstverständlich nicht vorhanden, doch diese vermißt man eigentlich nicht. Die BikeRomania-Journalistentour an der Donau
Fehlende Unterkunftsmöglichkeiten Ein Nachteil ist der Mangel an Unterkunftsmöglichkeiten. Als wir jedoch vom Inland aus die Donau erreichten, wurde uns bereits im ersten Dorf eine Übernachtungsmöglichkeit angeboten. Eine offizielle Unterkunft ist die Romsilva-Forsthütte bei Berzeasca. Kostet allerdings € 40,- /Nacht (die Preise für Jagdtrophäen und den zusätzlichenService wurden leider von potenten Dollarkunden verdorben). Wer sicher gehen will: Zelt mitnehmen.
Eine empfehlnswerte Unterkunft 15 km stromaufwärts von Orsova hat unser Freund Karpatenwilli hier beschrieben.
    Romsilva-Hütte bei Berzeasca
Mit Kontrollen rechnen Bis zur rumänischen Revolution war dieses Grenzgebiet (die Donau ist dort die Grenze zu Serbien) Sperrgebiet. Macht es für uns Reisepioniere umso interessanter. Auf unserer Tour mußten wir einen Militärposten passieren, was aber absolut problemlos vonstatten ging.  
Die neue Donau-Karte 1:100.000 Als Kartenmaterial empfehlen wir die neue Donau-Karte der Huber-Kartographie. Erhältlich bei uns, nähere Informationen hier. Für die verschiedenen Regionen gibt es auch schon erste touristische Führer.
 
Gibt es auch langweilige Abschnitte? Hinter Turnu-Severin, entlang der rumänisch-bulgarischen Grenze, verläuft die Donau im Flachland. Die Straße ist teilweise mehrere Kilometer entfernt. Aus diesem Grunde empfehlen einige Kollegen, diesen Abschnitt zu meiden, den Weg weiter im Landesinneren zu wählen und erst später wieder an die Donau zurückzukehren, zum faszinierenden Donaudelta. Eine Beschreibung dieser Route hat unser Freund Radu Mititean entwickelt. Von anderen Nutzern wiederum erfuhren wir, dass sie auch dieses Stück als keineswegs langweilig empfanden.
Donau - europäische Veloroute Das, was Radu Mititean beschreibt, ist als Teilstück der europäischen Veloroute Nr. 6 "Atlantic Ocean to Black Sea" geplant, die von Nantes in der Bretagne über die Loire, Basel, dann die Donau entlang bis Wien verläuft, dann über Bratislava, Budapest, Belgrad, Bukarest und schließlich nach Constanta. Nähere Informationen zum EuroVelo-Netz hier.  
Die Donau mal umgekehrt - von Constanta nach Wien Ulrike Erb und Michael Rettig sind im Mai/Juni 2007 von Constanta nach Wien gefahren, näheres dazu hier.
 
Zwischen Ungarn und dem Delta Gotthold Streitberger beschreibt auf seiner langen Reise verschiedene Teilstücke der Donau, siehe hier  
Wien - Bukarest Willi Kopp und Freunde nahmen diese Etappe 2002 unter die Räder, näheres hier.  
Kroatien - Eisernes Tor Peter Pietsch fuhr dieses Teilstück 2002, hier seine Reiseinformationen.  
Südungarn - Donaudelta Burkhard Chwallek findet die Donau auch im Flachland ganz und gar nicht langweilig; er ist 2002 einige Abschnitte auf der bulgarischen Seite gefahren. Hier sein Bericht.  
Der Donaulauf 2002 - mal in umgekehrter Richtung Am 24. Mai 2002 startete das Projekt Donaulauf 2002. In sieben Wochen wollte ein kleines Team von Ulmer Sportbegeisterten auf ganz besondere Weise dem Lauf der Donau von der Mündung am Schwarzen Meer bis nach Ulm folgen ­ zu Fuß und per Fahrrad. Der frühere Leichtathlet Bernd Hummel, inzwischen ambitionierter Langstreckler und Ultra-Marathonläufer, lief 2345 Flusskilometer. Von unterwegs wurde täglich berichtet, nachzuverfolgen bei www.donaulauf.de.  
Blaue Donau - Schwarzes Meer (2002) Christina, Günther und Peter aus Österreich waren an der Donau in Rumänien unterwegs, und zwar von Wien bis Tulcea immer entlang des Flusses. Reinschauen unter www.bluedanube-blacksea.org
Donau - Stories from the road Unseren Saarländer Freund Thomas Fläschner zog es an der Donau entlang, durch Serbien und Rumänien. Von unterwegs sendete er mehrere Berichte per Internet-Cafe. BikeRomania hat diese faszinierenden Berichte ins Internet gestellt.  
Und der serbische Teil? Hierzu Infomationen von serbischen Radfreunden (Kontakt über Thomas Fläschner): Internet-Seiten, Karten, Bilder...  
Hier ein Statement von Claudia Illi, die 2003 mit Kind und Fahrradanhänger die rumänische Donau befuhr Lieber Thomas,
wir sind von unserer Rumänien-Radl-Tour zurück und es war HERRLICH!! Du
hattest Recht: meine Bedenken wegen der Übernachtungen waren völlig
unbegründet. Obwohl es entlang der Donau wirklich nicht viel gibt, hat
sich doch immer irgend etwas ergeben. Die Freundlichkeit und
Gastfreundschaft und Hilfsbereitschaft der Rumänen ist einfach
unglaublich. Wir sind ganz begeistert und die Donau war noch viel
toller als wir dachten und auch mit Kind im Anhänger war alles kein
Problem. Wir konnten halt nicht so schnell fahren, aber es gab auch
immer wieder Abschnitte, wo die Strasse sehr ok war. Und Katharina fand
nicht nur das Fahren und den Fluss toll, sondern auch, dass sie überall
mit Süssigkeiten und Liebkosungen überschüttet wurde - die Kinderliebe
der Rumänenen ist riesig.Von daher ein rundum tolles Urlaubserlebnis!!
   
 
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